Bücher

Flüchtiges Spiel

Die Geschichte eines Spielers im Umfeld von politischen Entscheidungen, Mauschelei und viel Geld.

Als Marc die Industriellentochter Gunni in Wien wieder trifft, die er von einem unglücklichen Tauchurlaub her kennt, ist eigentlich schon alles entschieden. Sein Weg ist vorgezeichnet: Emporkömmling, Spieler, Lügner, Dieb, Räuber – auf der Flucht erschossen. Dabei hätte alles auch anders laufen können. Aber die Gesellschaft, in der er mitspielen will, ist für ihn eine Nummer zu groß. Im Dunstkreis von Macht, Geld, Gier und Schamlosigkeit ist nicht für jeden Platz. Vor allem dann nicht, wenn es sich um politische Entscheidungen wie damals, Anfang der Nullerjahre, für die Abfangjäger handelt. Ein schwieriges Pflaster für solche, die nicht wissen, wie das Spiel läuft.

Vor dem beklemmenden Zerrbild von Machtpolitik und Freunderlwirtschaft entwirft der Autor ein abgründiges Psychogramm eines Emporkömmlings, der sich früh für die Lüge entschieden hat.

Edition Keiper: Graz 2025
ISBN 978-3-903575-41-7

192 Seiten, EUR 22,00

Schandor „lässt eine Geschichte zwischen Machtpolitik, Gier und Freunderlwirtschaft wachsen.“ – Literaturhaus Graz

„Ein Roman, der deutliche Züge eines (Polit-)Thrillers trägt. Oder ein Krimi ohne Kommissar. Jedenfalls ein spannungsgeladenes Buch, das mehrere Rätsel miteinander verknüpft.“ – Wolfgang Kühnelt, haubentaucher.at

„Ein atemraubender Ritt durch die österreichische Welt der politischen Korruption. Flüchtiges Spiel ist Werner Schandors erster Thriller und ein echter Pageturner. Besonders eindrucksvoll schildert der Autor seine Figuren, ohne platt zu sein.“ – Robert Eichenauer, morawa.at

Werner Schandor verwendet für seine Analyse von Werbetricks, politischen Machenschaften, Casino-Mentalität und unverbindlichen Beziehungen einen Plot, der die Leser quasi von der ersten Seite an aus dem erwartbaren Muster einer prosperierenden Konsumwelt reißt. … Flüchtiges Spiel ist ein handwerklich fein gearbeiteter Psycho-Thriller über die österreichische Seele.“

Helmuth Schönauer, schoepfblog.at