Mein kleines, lumpiges Leben
Der Radiomoderator Ingobert hat eine Pechsträhne: Seine Lieblingshose wird im zu eng, seine Freundin macht Schluss, und im Sexshop nehmen sie das Weihnachtsgeschenk nicht zurück, das er bereits für die Ex gekauft hatte. Doch Ingobert hat Glück im Unglück, denn er ist nur eine Figur in einem Roman, und dessen Autor, Ernst E. Wirt, ist ihm im Grund wohlgesonnen …
Pressestimmen
„Schandor steckt viele Ideen und viel Fantasie in die Geschichte […]. Diese herrliche überzogene, gar nicht so realitätsferne Satire ist jedenfalls überraschend strukturiert und erzählfreudig umgesetzt.“
– Markus Köhle, The Gap
„Wenn der Protagonist, ein chaotischer Radiomoderator, den Namen E. E. Witz trägt und wenn in einem adäquat aberwitzigen Roman letzte Fragen des Daseins – etwa jene, was denn nun Gugugutschu bedeutet – auf den Grund gegangen wird, liegt der Verdacht von klischeehaftem Witz nahe. Aber Werner Schandor widerlegt dies bravourös mit einer absurden Story, verrückt und daher recht lebensnah. Feine Sache.“
– Werner Krause, Kleine Zeitung, 17.03.2007
„Gerade die Anspielungen auf Verflechtungen der Politik mit den Medien sind trotz ihres skurrilen Witzes nicht weit von der Wirklichkeit entfernt. Ein lustiges, kurzweiliges Buch.“
– Conny Stachl, Megaphon, April 2007
Werner Schandor schildert in dieser bewusst überzogenen Satire ein kleines Stück ganz normalen Karriere-Wahnsinns. […] Wirklich ‚gut‘, und darin liegt eine Stärke des Buches, ist eigentlich kaum wer.“
– Bruno Jaschke, Wiener Zeitung, 09.06.2007
„Der Autor hält den Leser mit seinem leicht experimentellen, rasanten Schreibstil so auf Trab, dass er das Buch nach Ende der Lektüre richtig atemlos beiseite legt. […] Wiederholte, nicht unwitzige Erkenntnis: Österreichische Literatur war noch nie durchschnittlich.“
– Rebecca Englert, bn Bibliotheksnachrichten, 03/2007

Werner Schandor: Mein kleines, lumpiges Leben. Ein letzter Roman von E. E. Witz. Edition Kürbis: Wies 2007