Ruby lebt

Werner Schandor: Ruby lebt. Kurze Geschichten. Edition Kürbis: Wies 2011
Gefühlsergüsse, die auf Missverständnissen beruhen; Popstar-Weltkarrieren, die mit einem Hühnergackern beginnen; ein IT-Experte, der von seinen spitzen Zähnen aus der Bahn geworfen wird … Die Texte in „Ruby lebt“ sind hintergründig, abwechslungsreich, humorvoll, unheimlich – und nie langweilig. Sie zeigen, wie leicht das Leben im Alltag an den hehren Ziele der Ideale und der Fernsehwelt scheitern kann.
Pressestimmen
„Egal, ob es in den Geschichten um ein Paar auf der Suche nach neuen (Swinger-)Erfahrungen geht, um eine saftig-steirische Provinzposse aus fernen Jugendtagen („Das Konzert in der Chinakohlhalle“) oder um das Tagebuch eines UFO-Gläubigen, stets nimmt die Mischung aus teils surrealen, teils hyperrealen Elementen sofort gefangen – und lässt ihn so schnell nicht wieder frei.“
– Wiener Zeitung, 1./16.10.2011
„Mit feiner Klinge, humorvoll, aber nicht auf billige Pointe getrimmt, macht sich Schandor über das Schicksal her. Das Resultat ist ein sympathisch hilfloses Personal, das seine Kurzgeschichten trotz all der Skurrilität mit Herz und Seele füllt. Unterhaltsam, vielseitig und ein bisschen unheimlich sind die Texte – und absolut lesenswert.“
– Christoph Hartner, Kronen Zeitung, 10.10.2011
„Vor den Fragen ‚Schicksal oder Zufall? Optimismus oder Selbsttäuschung?‘ Steht man im Lauf eines Lebens immer wieder. In Schandors Erzählungen findet man sie virtuos durchdekliniert, begleitet von einer satten Ladung abgründigen Humors. […] Dass man den Thirty- und Fourtysomethings der Erzählungen, die sich in der Gegenwart, mal in der Vergangenheit, einmal sogar in der Zukunft herumtreiben, so nahe kommt, ist nicht nur der Genauigkeit der Sprache, sondern auch der Abwesenheit jeglicher Prätention geschuldet.“
– Beate Tröger in „Literaturblatt für Baden-Württemberg“, März/April 2012
„Schandor blickt auf die Provinz, erkennt die Grenzzäune und lässt seine Protagonisten darüber stolpern. Der Leser stolpert und lacht mit.“
– Martin G. Wanko, thegap.at
„Werner Schandor, der Meister glasklarer Schräg-Geschichten …“
– Helmuth Schönauer, Lesen in Tirol, Gegenwartsliteratur Nr. 1969
„‘Das Leben hat keine Pointe‘, schreibt Schandor. Das Lesen schon – bittere, komische, absurde. Ja, ich habe gelacht.“
– Bernd Hecke, Kleine Zeitung, 11.09.2011
„Buch des Monats“
– Megaphon. Straßenmagazin und soziale Initiative, Jänner 2012
Werner Schandor: Ruby lebt. Kurze Geschichten. Edition Kürbis: Wies 2011